Traumsymbole

Familie und Beziehungen im Traum

Die Menschen in Träumen sind selten nur sie selbst. Eine Mutter oder ein Vater im Traum trägt den wirklichen Elternteil in sich, aber auch den Archetyp dahinter: die Quelle der Fürsorge oder ihr Ausbleiben, die Stimme der Autorität oder ihr Fehlen. Jungs Einsicht war, dass diese Gestalten in uns weiterleben, lange nachdem sich die Beziehungen selbst verändert haben, und dass der Traum oft die inneren Eltern anspricht und nicht die äußeren.

Mit romantischen Gestalten verhält es sich ebenso. Eine frühere Liebe, ein Schwarm oder eine unbekannte Geliebte, ein unbekannter Geliebter tragen häufig eine Projektion, eine Eigenschaft, die ein Mensch noch nicht als die eigene erkannt hat und der er stattdessen in jemand anderem begegnet. Der Gefühlston weist den Weg. Sehnsucht, Verrat, Zärtlichkeit oder Gleichgültigkeit deuten jeweils auf eine andere innere Angelegenheit, und die Person, auf die sie fällt, ist oft austauschbar.

Hochzeiten, Schwangerschaft, Geburt und Babys führen das Thema von den Menschen weiter zu Bindungen und Anfängen: Vereinigungen zwischen Teilen des Selbst, etwas Neues, das heranreift, eine zerbrechliche Möglichkeit, die Fürsorge braucht. Zusammen gelesen ergeben diese Träume eine Karte dessen, was die Psyche verbindet, wachsen lässt und loslässt.

11 Symbole in diesem Thema

Erkennst du eines davon aus deinen eigenen Nächten wieder? Lunar Log verfolgt die Symbole, die in deinen Träumen wiederkehren, zusammen mit den Personen, Orten und Emotionen, mit denen sie kommen. Du fängst gerade erst mit dem Traumtagebuch an? Lies, wie du dich an deine Träume erinnerst.